Forum OÖ Geschichte

Zündhölzer

Vom Kienspan zur Leuchtdiode. Beleuchtung im Wandel der Zeit.


Seit Anfang des 19. Jahrhunderts gab es sogenannte Tunkzündhölzer, sie waren nicht ungefährlich, da sie mit Schwefelsäure entflammt wurden. Daher wurden sie langsam vom Schwefelholz, später Zünd- oder Streichholz genannt, abgelöst.

Seit 1848 gibt es Sicherheitsstreichhölzer, die sich nur an speziellen Reibflächen entzünden lassen und weder giftig noch feuergefährlich sind.

Ab 1850 entstanden die großen Fabriken zuerst in Schweden, daher nannte man diese Zündhölzer auch "schwedische Hölzer".

In Wien war es die "Sirius AG", in St. Pölten die "Orion-Zündwaren-AG" und in Linz die "Solo-Zündwaren-AG".

Autor: Fritz Fellner, 2016



Objekte


  • Zündholzschachteln und Zündholzbriefe


Dokumentation zur Sonderausstellung Vom Kienspan zur Leuchtdiode. Beleuchtung im Wandel der Zeit vom 10. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017.

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