Forum OÖ Geschichte

Feuer machen

Vom Kienspan zur Leuchtdiode. Beleuchtung im Wandel der Zeit.


Zum Entflammen des Feuers erzeugte man mit Holzstäben, Riemen und Feuerschwämmen oder durch das Aneinanderschlagen von Feuer- oder Flintsteinen Reibungsenergie, die von einem leicht brennbaren Material aufgefangen wurde.

Auch im Zeitalter der Industrialisierung und mit dem verstärkten Aufkommen der pyrotechnischen und chemischen Industrie, die Feuerzeuge und Zündhölzer produzierte, war die Basis nach wie vor die Reibungsenergie.

Autor: Fritz Fellner, 2016



Objekte


•    Döbereiner Zündmaschine: Das Prinzip beruht auf der Entzündung von Wasserstoffgas, das beim Eintauchen eines Zündkolbens in Schwefelsäure entsteht. Das leicht brennbare Gas wird mit einem Glaskolben aufgefangen und durch einen Platinschwamm entzündet. Mit einem in Spiritus getauchten Wattebausch übertrug man die Flamme auf den Tabak. Sie wurde 1823 von Johann Wolfgang Döbereiner aus dem Fürstenberger Feuerzeug weiterentwickelt und bis etwa 1880 vertrieben.
•    Feuersteine
•    Fidibusbecher
•    Fidibushobel
•    Feuerschlageisen
•    Feuerstahl
•    Tischfeuerzeug mit Steinschloss
•    Luntenfeuerzeug
•    verschiedene Feuerzeuge


Dokumentation zur Sonderausstellung Vom Kienspan zur Leuchtdiode. Beleuchtung im Wandel der Zeit vom 10. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017.

© 2018