Forum OÖ Geschichte

Landesmusikschulwerk und Landesmusikdirektion


Landesmusikschulwerk
Musik in ihrer Gesamtheit zu vermitteln, das ist der Auftrag der Musikschulen.
1977 wurden die in Oberösterreich bestehenden Landes- und Gemeinde-Musikschulen unter dem Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk zusammengefasst. Als gesetzliche Basis diente das ebenfalls 1977 vom oberösterreichischen Landtag verabschiedete Landesmusikschulgesetz.
Ziel des Oberösterreichischen Landesmusikschulwerkes war und ist es, „breiten Kreisen der Bevölkerung eine musikalische Ausbildung zu ermöglichen, besonders Begabte auf den Besuch musikalischer Lehreinrichtungen höherer Stufe vorzubereiten und das Gemeinschaftsmusizieren zu fördern“.

In diesem Sinn sollen die Musikschulen auch Impulse fĂŒr das Kulturleben in den jeweiligen Gemeinden geben und mit anderen Kultureinrichtungen wie z. B. Blaskapellen, Chören und (Kammer-) Orchestern eng zusammenarbeiten. Auf diese Weise sollen zudem die Volksmusik, der Volkstanz sowie die Kirchenmusik gefördert werden.

Landesmusikdirektion
Die 1990 gegrĂŒndete Oberösterreichische Landesmusikdirektion sollte die außerschulische Musikerziehung (von den KindergĂ€rten bis hin zur Anton Bruckner PrivatuniversitĂ€t, aber auch dem Oberösterreichischen Blasmusikverband usw.) koordinieren und vernetzen. Landesmusikschulwerk und Landesmusikdirektion wurden im Jahr 2004 – wahrscheinlich auch aufgrund eines Berichtes des Landesrechnungshofes aus dem Jahr 2001 – zusammengelegt.

Aufgabenbereiche

Die Landesmusikdirektion gliedert sich in mehrere Bereiche.

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Die Landesmusikdirektion gliedert sich in folgende Bereiche:
Oberösterreichisches Landesmusikschulwerk, Institut fĂŒr MusikpĂ€dagogik, Fortbildungsakademie Schloss Weinberg, Tonstudio Weinberg, Musik der Jugend (Landeswettbewerb Oberösterreich), Referat fĂŒr Chor- und Kirchenmusik und Oberösterreichisches Volksliedarchiv

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Im Jahr 2000 wurden in den Landesmusikschulen rund 56.000 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in 86 FĂ€chern unterrichtet; 2001 war in Oberösterreich eine Dichte des Musikunterrichts von etwa 85 Prozent gegeben. Zum damaligen Zeitpunkt waren 26 weitere neue Standorte fĂŒr Musikschulen bis zum Jahr 2010 in Planung. GegenwĂ€rtig gibt es in beim Musikschulwerk des Landes Oberösterreich 67 Hauptanstalten, 81 Zweigstellen und 14 dislozierte Schulklassen.

Musikschulen in Oberösterreich (alphabetisch gereiht)

Bezirk

Musikschulen

Zweigstellen

Dislozierte Schulklassen

Braunau

Altheim

   
 

Braunau

Mauerkirchen, Neukirchen a. d. Enknach

 
 

Mattighofen

Eggelsberg, Munderfing, St. Johann a. Walde

 
 

Ostermiething

Hochburg-Ach, St. Pantaleon

 

Eferding

Eferding

Alkoven

 
 

Hartkichen

   

Freistadt

Freistadt

Lasberg, Neumarkt i. MĂŒhlkreis, St. Oswald b. Freistadt, Windhaag b. Freistadt

 
 

Pregarten

Bad Zell, Gutau

 
 

Unterweißenbach

Königswiesen, Liebenau

 

Gmunden

Bad Goisern

Hallstatt

Gosau, Obertraun

 

Bad Ischl

St. Wolfgang

 
 

Ebensee

 

Traunkirchen

 

Gmunden

AltmĂŒnster

 
 

Laakirchen

Roithman, Vorchdorf

Gampern (Bez. Vöcklabruck), Ohlsdorf

Grieskirchen

Grieskirchen

Bad Schallerbach, Hofkirchen a. d. Trattnach

 
 

Haag a. Hausruck

Gaspoltshofen, Pram

 
 

Neumarkt i. Hausruckkreis

Riedau (Bez. SchÀrding)

 
 

Peuerbach

Natternbach

 
 

Waizenkirchen

Neukirchen a. Walde, Prambachkirchen, St. Agatha

 

Kirchdorf

GrĂŒnburg

Steinbach a. d. Steyr

 
 

Kirchdorf a. d. Krems

Micheldorf, Schlierbach

 
 

KremsmĂŒnster

Pettenbach, Ried i. Traunkreis, Wartberg a. d. Krems

 
 

Molln

Hinterstoder

 
 

Windischgarsten

Spital a. Pyhrn

 

Linz/Linz-Land

Ansfelden

   
 

Enns

Kronstorf, Markt St. Florian

 
 

Leonding

Wilhering

Krenglbach, Linz-Kapuzinerstraße

 

Neuhofen a. d. Krems

   
 

Traun

   

Perg

Grein

Bad Kreuzen, Pabneukirchen, St. Georgen a. Walde

 
 

Perg

Mauthausen

 
 

St. Georgen a. d. Gusen

Ried i. d. Ried- mark, Schwertberg, Steyregg (Bez. Urfahr- Umgebung)

 

Ried

Obernberg a. Inn

Gurten, St. Martin im Innkreis

Ort i. Innkreis, St. Ägidi (Bez. SchĂ€rding)

 

Ried i. Innkreis

Eberschwang, Mettmach, Traiskirchen i. Innkreis

 

Rohrbach

Haslach

   
 

St. Martin i. MĂŒhlkreis

Niederwaldkirchen

 
 

Lembach

Neustift i. MĂŒhlkreis

 
 

Neufelden

St. Peter a. Wimberg

 
 

Rohrbach

Sarleinsbach

Peilstein i. MĂŒhlkreis

 

SchlÀgl

Ulrichsberg

 

SchÀrding

Andorf

Raab

 
 

MĂŒnzkirchen

Engelhartszell, Esternberg, Kopfing i. Innkreis

 
 

SchÀrding

St. Mariekirchen b. SchÀrding, Taukirchen a. d. Pram

 

Steyr/Steyr-Land

Bad Hall

 

Rohr i. Kremstal

 

Garsten

Maria Neustift, Wolfern

Losenstein

 

Sierning

   
 

Steyr

   
 

Weyer

Großraming

 

Urfahr-Umgebung

Bad Leonfelden

Oberneukirchen, Vorderweißenbach

 
 

Gallneukirchen

Alberndorf, Altenberg b. Linz

 
 

Hellmönsödt

   
 

Ottensheim

Gramastetten

 
 

Puchenau

   

Vöcklabruck

Attnang-Puchheim

   
 

Frankenburg a. Hausruck

   
 

Frankenmarkt

Vöcklamarkt

 
 

Mondsee

   
 

Ottnang a. Hausruck

Ampflwang

 
 

St. Georgen im Attergau

   
 

Schwanenstadt

   
 

Seewalchen a. Attersee

Lenzing

 
 

Vöcklabruck

Regau, Timelkam

 

Wels/Wels-Land

Gunskirchen

Pichl b. Wels

 
 

Marchtrenk

Buchkirchen

 
 

Stadl-Paura

Lambach, Steinerkirchen a. d. Traun

 
 

Thalheim b. Wels

   
 

Wels

 

Sipbachzell, Weichstetten (Bez. Linz- Land)

Stand: Juni 2008

Autorin: Regina Thumser

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