Forum OÖ Geschichte

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg (1938–1945)


„Nie wieder Krieg“ hatten die Politiker nach dem Ersten Weltkrieg zugesagt. Doch nach dem BĂŒrgerkrieg 1934 wurden die Spannungen in Österreich immer grĂ¶ĂŸer. Der Druck der Nationalsozialisten auf die Regierung verstĂ€rkte sich: Man wollte einen „Anschluss“ Österreichs an Deutschland erreichen. Am 12. MĂ€rz 1938 marschierten schließlich die deutschen Truppen in Österreich ein und wurden von vielen freudig begrĂŒĂŸt: Adolf Hitler kam u. a. nach Braunau und Linz. Mit der Volksabstimmung am 10. April 1938 war der „Anschluss“ abgeschlossen. 1939 marschierten die deutschen Truppen in Polen ein – der Zweite Weltkrieg begann, der Millionen Tote und Verletzte forderte, unsĂ€gliches Leid und Zerstörungen brachte.

Die Nationalsozialisten wollten ein „arisches“ Europa – alle, die nicht diesem Menschenbild entsprachen, sollten ermordet werden: Juden, Roma und Sinti; alle, die andere politische Ansichten verfolgten, Widerstand leisteten oder von ihrem Glauben nicht abließen, wurden verfolgt und ebenfalls umgebracht: etwa Kommunisten, Zeugen Jehovas. In Oberösterreich wurden im Konzentrationslager Mauthausen und den Außenlagern unzĂ€hlige Menschen auf grausamste Weise gequĂ€lt und ermordet. Im Schloss Hartheim (bei Alkoven) brachte man Menschen mit BeeintrĂ€chtigungen, deren Leben als „unwert“ angesehen wurde, um. 

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