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Das Leben in der Altsteinzeit


Vor etwa 40.000 Jahren begann sich in Europa der uns sehr Ă€hnliche „moderne“ Mensch (Homo sapiens sapiens) auszubreiten. Dieser war – wie der Neandertaler – nicht sesshaft, er lebte als Nomade und zog seiner Jagdbeute hinterher. Neben der Jagd sammelte er Pflanzen und kleine Tiere – oft machte dies sogar den Großteil der Nahrung aus. Tierknochen konnten als Werkzeug sowie zur Herstellung von Schmuck dienen.

In diesem langen Zeitraum der Altsteinzeit (auch PalĂ€olithikum genannt) von etwa 40.000 bis 6.000 v. Chr. stellten die Menschen Steinwerkzeuge, Messer und Spitzen mit scharfen Klingen und Kanten her. Diese erhielt man durch das gezielte Schlagen auf die zu bearbeitenden Steine mit hartem Holz, Geweih- und KnochenstĂŒcken oder anderen Steinen.

Die Menschen betĂ€tigten sich auch kĂŒnstlerisch. Im sĂŒdlichen Frankreich (z. B. in Lascaux) entstanden beeindruckende Höhlenmalereien.
Im Gebiet des heutigen Österreich wurde in der Wachau als wichtiger Fund aus dieser Zeit die so genannte Venus von Willendorf ausgegraben.

Linktipp: Die Höhlenmalereien von Lascaux

 

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