Forum OÖ Geschichte

GermaneneinfÀlle


Vor 2000 Jahren, waren die Menschen hĂ€ufig Opfer von feindlichen ÜberfĂ€llen. HĂ€ufig ging es dabei um Gebietseroberungen. Im ersten Jahrhundert nach Christus erlebten die Menschen in der jungen Provinz Noricum aber noch eine friedliche Zeit aus der keine KĂ€mpfe und ÜberfĂ€lle bekannt sind.

Ab der Mitte des 2. Jahrhunderts kam es jedoch vor allem an der Donaugrenze immer hĂ€ufiger zu heftigen KĂ€mpfen. Die germanischen StĂ€mme schlossen sich zusammen, und organisierten immer wieder ÜberfĂ€lle auf die Römer. Besonders der Stamm der Markomannen machte dem römischen Kaiser Mark Aurel (161–180 n. Chr.) schwer zu schaffen. Die Markomannen durchbrachen die Donaugrenze und drangen sogar bis in den italienischen Raum vor. In den Dörfern wurden HĂ€user angezĂŒndet und viele Menschen getötet. Nur unter großer Anstrengung gelang es Mark Aurel, die Markomannen mit seinem Heer wieder auf die andere Seite der Donau zurĂŒckzudrĂ€ngen.

Heute noch finden ArchÀologen, wenn sie in Ausgrabungen nach den Spuren der Römer forschen, tief unter der Erde Schichten von verbrannter Erde, die von diesen KÀmpfen und BrÀnden durch die Markomannen stammen.

 

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