Forum O√Ė Geschichte

Reichenstein seit dem 18. Jahrhundert


Im 18. Jahrhundert wurde der Herrschaftssitz ausgelagert und das Schloss vernachl√§ssigt. Die Aufstockung des Aistst√∂ckls sowie Funde von Kachel√∂fen belegen kleinere Umbauten. Der Westteil des Nordfl√ľgels samt Turm und der westliche Hochburganbau wurden abgetragen.

Die lokale Pfarre √ľbernahm die Kapelle. Daneben entstand eine kleine Schule. Der Pfarrer wohnte im Nordfl√ľgel. Mit Pfeilern und Sockelvorblendungen sicherte man die Mauern ab.

Die gezielten Dachabdeckungen im 19. und 20. Jahrhundert lie√üen die Anlage rasch verfallen. Seit 1988 bem√ľhen sich lokale Freiwillige um die Erhaltung und Restaurierung der Burg durch Freilegungen, Schuttr√§umungen und Wiederaufbauten. Die Kellergew√∂lbe, teilweise der Treppenturm, die historischen Decken in der Hochburg, im Hoftrakt und √ľber der Kapelle wurden durch Stahlbetonkonstruktion nachgebaut, der Hoftrakt erg√§nzt und neu eingedeckt.


Der Rundgang basiert auf der Dauerausstellung im Oö. Burgenmuseum Reichenstein in Tragwein, das am 21. April 2013 eröffnet wurde.

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