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√ĖVP ‚Äď √Ėsterreichische Volkspartei


Die √ĖVP wurde 1945 neu gegr√ľndet. Sie ist eine christlichsoziale, konservative Partei, das hei√üt, dass ihr katholische Organisationen besonders nahe stehen. Die √ĖVP war anfangs b√ľndisch strukturiert, das hei√üt der Arbeiterbund, der Bauernbund und der Wirtschaftsbund waren ihr Fundament.

Gr√ľndung der Landes-√ĖVP
Die Gr√ľndung der √Ėsterreichischen Volkspartei erfolgte in Wien am 17. April 1945. Durch das Verbot der politischen Parteien im amerikanisch besetzten Ober√∂sterreich und durch die Zoneneinteilung der Besatzungsm√§chte war ein Kontakt zu den anderen Bundesl√§ndern, insbesondere zu Wien nicht m√∂glich.

Die einzelnen Parteien in den Bundesl√§ndern wurden beinahe unabh√§ngig von der Bundes-√ĖVP gegr√ľndet. So gr√ľndeten auch in Ober√∂sterreich einige vor dem Krieg t√§tige Politiker unter dem Obmann Dr. Josef Zehetner die Ober√∂sterreichische Landes-√ĖVP. Auch Heinrich Glei√üner z√§hlte zu den Gr√ľndern der Ober√∂sterreichischen Volkspartei, die sich selbst als eine ‚ÄěPartei der Mitte‚Äú bezeichnete.

Zulassung der Parteien
Offiziell wurden von der amerikanischen Milit√§rregierung die Parteien erst wieder am 19. September 1945 zugelassen. Nach der Zulassung der Parteien √ľbernahm in der √ĖVP Dr. Josef Stampfl von Josef Zehetner das Amt des Parteiobmanns.

Freie Wahlen
In √Ėsterreich und in den Bundesl√§ndern bereitete man sich auf die ersten freien Wahlen nach dem Krieg vor: Am 25. November 1945 war es soweit. Bei den Landtagswahlen erzielte die √ĖVP ein stolzes Wahlergebnis mit 59 % der Stimmen. Besonders √ľberraschend aber war die Wahlniederlage der Kommunistischen Partei, die in Ober√∂sterreich nur 2,6 % der Stimmen erzielte. Als zu den n√§chsten Wahlen im Jahr 1949 auch die Wahlpartei der Unabh√§ngigen antrat, erlebten √ĖVP und SP√Ė einen starken W√§hlerr√ľckgang: Die √ĖVP erhielt nur mehr 44,9 % der Stimmen, w√§hrend die SP√Ė 30,8 % und die WdU 20,8 % der Stimmen erzielte.

Die Beliebtheit der Partei hat sich in Ober√∂sterreich gehalten: Seit Gr√ľndung der Landespartei im Jahr 1945 erhielt die √ĖVP bei allen Landtagswahlen (alle sechs Jahre) im Vergleich zu anderen Parteien die meisten Stimmen.

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