Forum OÖ Geschichte

Die Grünen – Die Grüne Alternative


Die Grünen verstehen sich als Mitte-Links-Partei mit ökologischem Kurs. Das heißt sie setzen sich besonders für den Natur- und Umweltschutz ein. Auch die Verbesserung der Rechte der Minderheiten ist ihr ein besonderes Anliegen.

Die Anfänge der Grünen-Bewegung
In den 1970er Jahren plante man auch in Österreich den Bau eines Atomkraftwerks in Zwentendorf. Es gab jedoch auch viele Gegner dieses Projekts und diese erreichten 1978 tatsächlich die Verhinderung der Inbetriebnahme dieses Kraftwerks. Heute bezeichnet man diese Proteste als die Anfänge der „Grünen-Bewegung“.

1984 kam es abermals zu Protesten: Diesmal ging es um die Errichtung eines Donaukraftwerks in der Hainburger Au in Niederösterreich. Der Kraftwerksbau hätte die Zerstörung der Donauauen bedeutet. Damals protestierten Bürgerinitiativen und Umweltgruppen, sie demonstrierten auf der Straße und besetzten schließlich die Au, indem sie sich an Bäume ketteten um den Bau des Kraftwerks zu verhindern. Schließlich musste der damalige Bundeskanzler Alfred Sinowatz den Kraftwerksbau absagen. Die Menschen, die bei diesen Protesten mitmachten, haben ein besonderes Bewusstsein zur Natur und zum Umweltschutz. Aus den Reihen dieser Demonstranten gingen später einige Politker der Partei „Die Grünen“ hervor. Die bekannteste von ihnen ist Freda Meißner-Blau, die 1986 auch als Spitzenkandidatin der Partei „Die Grüne Alternative“ kandidierte. 1986 gelang den Grünen der Einzug in das österreichische Parlament mit acht Mandaten.

„Die Grünen“ in Oberösterreich
In Oberösterreich zogen „Die Grünen“ 1997 erstmals in den Landtag ein. Nach einem neuerlichen Wahlerfolg bei den Landtagswahlen 2003 konnte der Grünen-Vertreter Rudi Anschober sogar in die Landesregierung eintreten.

 

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