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Landeshauptmann Heinrich Glei√üner (1945‚Äď1971)


Heinrich Glei√üner wurde am 26. J√§nner 1893 in Linz geboren. Er war insgesamt 30 Jahre Landeshauptmann von Ober√∂sterreich: Schon vor dem Zweiten Weltkrieg √ľbte er dieses Amt zwischen 1934 und 1938 aus. W√§hrend des Krieges war er selbst in ein Konzentrationslager gekommen. Danach war er w√§hrend der ‚Äěunpolitischen‚Äú Beamtenregierung als Agarreferent und Leiter der Landesbauernkammer Donauland t√§tig, deren Umwandlung in die O√Ė. Landwirtschaftskammer er organisierte. Im Herbst 1945 wurde er nach der Absetzung des Beamtenkabinetts wieder zum Landeshauptmann gew√§hlt und blieb es bis 1971.

Wiederaufbau
Heinrich Glei√üner begleitete den schwierigen Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg. Er bem√ľhte sich um die Wiederherstellung von Recht und Ordnung, um die Versorgung der Bev√∂lkerung und um den Aufbau einer Demokratie im Land.

Bundespräsidentenwahl
Im Jahr 1951 trat er zur Bundespräsidentenwahl an. Es kam jedoch zu einer Stichwahl gegen Theodor Körner, bei der Heinrich Gleißner knapp verlor.
Besonders wichtig war ihm die Entwicklung Ober√∂sterreichs von einem Bauernland zu einem Industrieland. Aber auch die Bildung war ihm ein wesentliches Anliegen: W√§hrend seiner Amtszeit wurde die Hochschule f√ľr Sozial- und Wirtschaftwissenschaften, die heutige Johannes-Kepler-Universit√§t Linz gegr√ľndet.
Heinrich Gleißner starb 1984 in Linz.

 

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