Forum O√Ė Geschichte

Die Europäische Union


Sicherung des Friedens in Europa
Da in Europa immer viele Kriege gef√ľhrt worden waren, beschloss man nach dem Zweiten Weltkrieg eine Gemeinschaft zu gr√ľnden, die den Frieden in Europa sichern sollte. Die Gemeinschaft sollte in den Bereichen Politik und Wirtschaft geschlossen werden.

Europäische Gemeinschaften
So wurde im Jahr 1951 die ‚ÄěEurop√§ische Gemeinschaft f√ľr Kohle und Stahl‚Äú (EGKS) gegr√ľndet. 1957 kam es zu einer Erweiterung: Es wurde die Europ√§ische Atomgemeinschaft (EURATOM) und die Europ√§ische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegr√ľndet. Das Ziel war der Aufbau eines gemeinsamen Marktes. 10 Jahre sp√§ter (1967) stellte man diese drei Europ√§ischen Gemeinschaften unter eine gemeinsame Verwaltung, das Europ√§ische Parlament.

Europäische Union
1992 wurden mit dem Vertrag von Maastricht die Europ√§ischen Gemeinschaften in ‚ÄěEurop√§ische Union‚Äú umbenannt. Nach und nach wurde die Politik der Mitgliedsl√§nder in vielen Bereichen vereinheitlicht, damit eine gemeinsame Verwaltung m√∂glich wurde.

Gemeinsamer Markt
Ziel war es einen gemeinsamen Markt in den Bereichen Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital aufzubauen und der √ľber die L√§ndergrenzen hinweg funktionieren sollte. Seit den 1990er Jahren ist es zum Beispiel f√ľr die Menschen immer leichter geworden, durch Europa zu reisen, da die Pass- und Zollkontrollen innerhalb der meisten

Gemeinsame Währung
Dass in fast ganz Europa eine gemeinsame W√§hrung verwendet wird, war noch vor einigen Jahren unvorstellbar. 2002 wurden die verschiedenen W√§hrungen der einzelnen L√§nder aufgegeben und der Euro als gemeinsame W√§hrung eingef√ľhrt. Besonders f√ľr den Tourismus und die Wirtschaft war die Euro-Umstellung wesentlich.

Die EU wächst
In mehreren Beitrittswellen ist die Europ√§ische Union immer gr√∂√üer geworden: 1973 traten D√§nemark, Irland und das England der EU bei, Griechenland 1981, Spanien und Portugal 1986 und √Ėsterreich, Finnland und Schweden z√§hlen seit 1995 zu den EU-Mitgliedsstaaten. Die gr√∂√üte Beitrittswelle erfolgte 2004, weitere L√§nder folgten 2007 und 2013.

 

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