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Die ersten Babenberger


Im Laufe des spĂ€ten 9. Jahrhunderts drangen die Magyaren, die VorlĂ€ufer der Ungarn, immer weiter nach Westen vor und erreichten das Gebiet des heutigen Oberösterreich. Es kam zu zahlreichen KĂ€mpfen mit den hier siedelnden Baiern. 955 konnten die Baiern aber die Magyaren am Lechfeld (bei Augsburg) endgĂŒltig besiegen. Die Grenze zum Reich der Magyaren wurde langsam nach Osten verschoben. In Enns wurde zur Befestigung der Grenze eine Burg errichtet, die Ennsburg. Hier entstand in der Folge die Stadt Enns.

Zum Schutz der Grenzgebiete errichtete man so genannte Marken, die unter dem Befehl von Markgrafen standen. Zur Verwaltung der östlichen Grenzgebiete wurden 976 die Babenberger vom deutschen König Otto II. als Markgrafen eingesetzt. 996 wurde in einer Urkunde diese Region im Gebiet des heutigen Niederösterreich (Mostviertel) erstmals Ostarrichi, Österreich, genannt. Der erste Markgraf in dieser Gegend hieß Luitpold (Leopold) I.

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