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Regierung im besetzten Oberösterreich


Der Krieg hatte auch in Oberösterreich ein totales Chaos hinterlassen. Da es zum Ende des Krieges keine funktionierende Verwaltung und keine Polizei gab, musste die Ordnung im Land so bald wie möglich wieder hergestellt werden. Dies sollte durch Politik und eine Regierung geschehen, die darauf achtete, dass das Leben bald wieder in geregelten Bahnen verlief. Einfach war das gerade in Oberösterreich nicht, da es auf zwei Besatzungsmächte aufgeteilt war:
Im  Süden Oberösterreichs gab es eine amerikanische Militärregierung, die aus Offizieren der Besatzungsmacht bestand, und eine oberösterreichische Landesregierung, die von den Amerikanern ernannt wurde.

Das Mühlviertel wurde durch die sowjetische Besetzung getrennt verwaltet. Es gab dort ebenfalls zwei Regierungen: die russischen Militärkommandanturen und die Zivilverwaltung Mühlviertel. Die Kommandanturen waren für die Kontrolle einzelner Bezirke, Städte und Orte zuständig.

 

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