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OÖ. Heimatforschung PERSÖNLICH | Konsulent Leopold Mayböck | Schwertberg

Heimat- und Regionalforschung bedeutet fĂŒr mich eine spannende Bereicherung meines Lebens, außerdem ist es mir ein stetiges Anliegen das Vergangene vor dem Vergessen zu bewahren.

Leo Mayböck 1957 beim Schulausflug zur Burgruine Windegg


OÖ. Heimatforschung PERSÖNLICH


Name:
Leopold Josef Mayböck
Titel: Konsulent der Oö. Landesregierung
Wohnort: Schwertberg, Bezirk Perg, Oö.

 

Regionale/thematische Schwerpunkte:
1. Die historische Aufarbeitung der Burgen (ehemaligen Grundherrschaften), Adelssitze, befestigten Höfe, BurgstĂ€lle und Orts- HauswĂŒstungen im Unteren MĂŒhlviertel (Schwerpunkt: Schwertberg/Windegg, Reichenstein, Prandegg, Ruttenstein, Mitterberg, Saxenegg, Windhaag, Klingenberg).

2. Die mittelalterliche Epoche der Binnenkolonisation im Raum des ehemaligen Regensburger Luß zwischen den FlĂŒssen Aist und Naarn von der Donau bis in den Nordwald. Aufarbeitung der darin befindlichen Ansiedlungen, KleindenkmĂ€ler, GewĂ€sser, Fluren u.a.

 

Zur Heimatforschung gekommen bin ich durch...
...das Fotografieren von Schlössern, Burgruinen, BauerngĂŒter, Landschaften, was allmĂ€hlich die Neugierde auf die nĂ€here Geschichte dieser historischen Bauten und ihre Umgebung in mir geweckt hat. Zudem durch den Besuch von Museen und den Kontakt zu gleichgesinnten heimatkundlich tĂ€tigen Personen, besonders aber durch die lange Zusammenarbeit mit Prof. Alfred Höllhuber aus Reichenstein.

 

Mein letztes Projekt war bzw. aktuell arbeite ich an


Windegger Geschehen 2016, der Aufarbeitung der Tragweiner Seelenbeschreibungen von 1799 – 1870 sowie der Ortsgeschichte von Naarn, Perg, Schwertberg, Allerheiligen, Tragwein, Bad Zell, Schönau und Ried.

 

Heimat- und Regionalforschung bedeutet fĂŒr mich


eine spannende Bereicherung meines Lebens, außerdem ist es mir ein stetiges Anliegen das Vergangene vor dem Vergessen zu bewahren. Auch vorherige Generationen hatten ihre Lebensgeschichte, Sorgen, Nöte und sie mussten ihre Lebenszeit bewĂ€ltigen, um ihren nachkommenden Generation eine Zukunft und kulturelles Erbe zu hinterlassen und sind es wert nicht Namenslos im Dunkel der Geschichte zu verschwinden.

 

Ich wĂŒnsche mir fĂŒr die „Zukunft“ der Heimatforschung


dass sie ihren gebĂŒhrenden Stellenwert in der heutigen schnelllebigen und medialen Zeit erhalten kann, vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit erhalten möge. Dass sich das Land und die Gemeinden in den verschiedenen Regionen ihrer historischen Wurzeln stĂ€rker bewusst werden und mit den noch vorhandenen Zeugnissen wie BaudenkmĂ€lern, Dokumenten, der Landschaft und der Natur u.a. sorgsamer umgehen, damit auch den nachfolgenden Generationen ein kulturelles Erbe erhalten bleibt unter dem Motto: Vergiss die Vergangenheit nicht, lebe in der Gegenwart, blicke mit Zuversicht in die Zukunft.

 


Schwertberg, im Mai 2016

 

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