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Mahnmal Eiserner Vorhang - Tafel DAS DURCHSCHNEIDEN DES ZAUNES


Am 2. Mai 1989 begann Ungarn an der Grenze zu √Ėsterreich mit dem Abbau des Eisernen Vorhangs. Am 11. Dezember 1989 gingen auch an der tschechoslowakischen Grenze zu √Ėsterreich Kommandos der Grenztruppen daran, mit Drahtscheren die Stacheldrahtverhaue des Eisernen Vorhangs zu entfernen.

"Lasst uns selbst und andere lehren,
dass die Politik nicht nur die Kunst des Möglichen ist,
sondern dass sie auch die Kunst des Unmöglichen sein kann,
nämlich, die Kunst, uns und die Welt zu verbessern.
"

V√°clav Havel,
Neujahrsansprache 1990

√Ėsterreichische, tschechoslowakische und ungarische Spitzenpolitiker setzten ein Zeichen und legten bei der √Ėffnung des Eisernen Vorhangs selbst Hand an: so der √∂sterreichische Au√üenminister Alois Mock gemeinsam mit seinem ungarischen Amtskollegen Guyla Horn am 27. Juni 1989 bei Klingenbach an der burgenl√§ndisch-ungarischen Grenze, der ober√∂sterreichische Landeshauptmann Josef Ratzenb√∂ck mit dem Kreisvorsitzenden von S√ľdb√∂hmen Miroslav Senkyr am 11. Dezember 1989 bei Wullowitz an der ober√∂sterreichisch-tschechischen Grenze und Alois Mock und der tschechische Au√üenminister Jiri Dienstbier in Laa an der Thaya an der nieder√∂sterreichisch-tschechischen Grenze am 17. Dezember 1989.


Online-Dokumentation des im Jahr 1999 vom Verein Mahnmal Eiserner Vorhang initierten Denkmals an der tschechisch-österreichischen Staatsgrenze in Guglwald | © Verein Mahnmal Eiserner Vorhang

 

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