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Die Eisenmetallurgie


Obwohl bereits am Beginn des 2. vorchristlichen Jahrtausends in althethitischen Texten die Eisenverarbeitung erwähnt wird, gewann das neue Metall erst am Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. im anatolischen Raum, und um 800 v. Chr. in Mitteleuropa größere Bedeutung.
Eisen kommt im Unterschied zu Kupfer so gut wie nie in gediegener, reiner Form vor, sondern muss nach dem Abbau seiner Erze durch Verh√ľttungsprozesse erst gewonnen werden, wobei Schlacke als Abfallprodukt anf√§llt. Neben den Eisenobjekten selbst bietet vor allem diese Schlacke die M√∂glichkeit, pr√§historische metallurgische Techniken zu rekonstruieren.
Das durch die Verh√ľttung gewonnene Eisen musste durch mehrmaliges Erhitzen und Ausschmieden von Verunreinigungen befreit werden und konnte anschlie√üend in die gew√ľnschte Form geschmiedet werden. Die so hergestellten Waffen und Werkzeuge zeichneten sich gegen√ľber den √§lteren Bronzegegenst√§nden durch gr√∂√üere H√§rte aus.

Autorin: Jutta Leskovar

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