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Auf den Spuren der fr√ľhen M√ľhlviertler. Zwei eiszeitliche J√§gerstationen in Perg/Weinzierl


JAGD UND BEUTE

Die Lebensgrundlage der eiszeitlichen Menschen bildet neben der Sammeltätigkeit die Jagd. Es werden Fallen, Schleudern oder Speere mit Spitzen aus Geweih, auf die auch kleine Steinklingen mit Birkenpech aufgeklebt wurden, verwendet.

Die Großwildjagd ist den Männern vorbehalten. Die Hauptwaffen dabei sind die Lanze als Stoß- und der Speer als Wurfwaffe.

Die Beutetiere werden vollst√§ndig verwertet. Fleisch wird durch Trocknen oder R√§uchern haltbar gemacht. Knochenmark wird ausgekocht. Felle werden zu Zeltplanen oder Kleidung verarbeitet und Sehnen dienen als N√§hmaterial. Geweih und Knochen verarbeitet man zu Werkzeugen. Z√§hne und Krallen finden als Schmuck Verwendung. Innereien wie Blasen und D√§rme verarbeitet man zu Fl√ľssigkeitsbeh√§ltern.

Ob Fischfang bereits in größerem Stil betrieben wird, ist noch nicht vollständig geklärt.

 


Autoren: Helmut Ardelt und Franz Moser, 2018 (auf Basis der angef√ľhrten Literatur und Quellen)
 


Auf den Spuren der fr√ľhen M√ľhlviertler. Zwei eiszeitliche J√§gerstationen in Perg/Weinzierl. Dokumentation der Sonderausstellung im Heimathaus-Stadtmuseum Perg vom 28. April bis 28. Oktober 2018.

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