Forum OÖ Geschichte

Schiefermühle („Schiffermühle“)

Nach dem Krieg. Marchtrenk 1945-1955


Schifferstr. 19 (Au 20)
Heutiger Besitzer: Fam. Ramaseder


Dieser Mühle, die ebenfalls schon 1788 erwähnt wurde, war ein Sägewerk und eine Landwirtschaft angeschlossen.
Die Kraft für die 3 Mahlstühle und das Sägewerk lieferten ein großes (Ø 6m) und 2 kleine Wasserräder.

Die Mühle brannte 1842 zur Gänze und 1911 teilweise ab.

Um 1935 wurde der Mühlenbetrieb und 1960 das Sägewerk eingestellt.

Erst 1955 wurde elektrisches Licht in dieses Objekt eingeleitet.

Bis 1980 wurde mittels großem Wasserrad und Generator Strom erzeugt. Dann wurde das Wasserrad durch eine Turbine ersetzt (Leistung ca. 24 kW).

Die Brunau (heute im Besitz der Fa. Becker) gehörte früher zur Schiefermühle.

Erwähnenswert: Die Besonderheit in dieser Mühle waren 2 große Räume, die angeblich als „Richtersäle“ genutzt wurden.

Autor: Hans Durstmüller, 1999


"Nach dem Krieg. Marchtrenk 1945-1955" - Dokumentation einer Ausstellung des Museumsvereins Marchtrenk - Welser Heide vom 11. bis 15. September 2015 im Volkshaus Marchtrenk.

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