Forum OÖ Geschichte

Grubmühle

Nach dem Krieg. Marchtrenk 1945-1955


Kiesstr. 21 (Leithen 11)
Heutiger Besitzer: Fam. Brunner


Dieser Mühle, die ebenfalls schon 1788 Erwähnung in den Urkunden fand, war auch ein Sägewerk und eine Landwirtschaft angeschlossen.

Der Betrieb wurde durch mehrere Wasserräder aufrechterhalten.

Das Sägewerk war von 1940 bis 1969 an die Fam. Baumgartner (heute Kiesstr. 4) verpachtet.

1940 wurde mittels Generator und Wasserrad vom Sägewerk noch Strom erzeugt.

Im Jahre 1981 wurde die Fallhöhe bis zur Lipplmühle abgegraben, um die Leistung der dortigen Turbine zu erhöhen.

Derzeit befinden sich im ganzen Objekt nur Wohnungen.

Erwähnenswert: Nach Kriegsende waren in der Grubmühle viele Flüchtlinge untergebracht (mind. 10 Parteien).

Autor: Hans Durstmüller, 1999


"Nach dem Krieg. Marchtrenk 1945-1955" - Dokumentation einer Ausstellung des Museumsvereins Marchtrenk - Welser Heide vom 11. bis 15. September 2015 im Volkshaus Marchtrenk.

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