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Die „Kriegsvermisstensuchaktion“


Als mit Ende 1947 ein Großteil der Gefangenen aus der Sowjetunion heimgeführt worden war, konnte man die Suche nach Tausenden Vermissten organisieren. Die Kriegsgefangenen- kommission des Bundesministeriums beschloss bereits im Oktober 1947, eine offizielle Aktion zur Nachforschung nach vermissten Österreichern zu starten. Bei den Nachforschungen arbeiteten das „Amt für Kriegsvermisstenforschung“ und die Gerichte eng zusammen.

Schon im Jahre 1948 liefen an die 100.000 Vermisstenanzeigen bei der Abteilung für „Kriegsvermisstenforschung“ ein. Schwierige und traurige Aufgaben standen noch bevor ...

Autor: Kurt Cerwenka


Dokumentation zur Ausstellung "Heimkehrer 1947" von Konsulent Kurt Cerwenka im Landeskulturzentrum Ursulinenhof, 2007.

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