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Der Kalte Krieg


Wachtürme, Bunker und gut ausgebaute Wege entlang der Grenze sollten eine völlige Überwachung ermöglichen. In der Todeszone folgte auf den Stacheldrahtzaun ein breiter Minengürtel, danach ein sorgfältig beackerter Streifen, auf dem sich die Spuren von Flüchtenden nachvollziehen ließen, dann eine Zone, die mit Stolperdrähten verspannt war, und schließlich wieder ein Stacheldrahtverhau.

Immer wieder kam es zu Aufständen der Bevölkerung gegen die kommunistischen Regierungen, die, wie der Volksaufstand in Ungarn 1956 und der Prager Frühling im Jahr 1968, gewaltsam unterdrückt wurden und jeweils große Flüchtlingsströme auslösten.


Autor: Roman Sandgruber, 2005

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